Start-up: Das richtige Planungstool rechnet sich


Für die perfekte Bauplanung in der TGA ist eine umfassende elektrotechnische Planung unabdingbar. Die beiden Partner des im Oktober 2014 in Bad Schussenried (Oberschwaben) gegründeten Start-up-Unternehmens Baur + Gut, Planungsbüro für Elektrotechnik, haben schnell erkannt, worauf es wirklich ankommt. Sie entschieden sich letztlich für die praxisorientierte Software DDS-CAD, die intuitive Planung ermöglicht und den nahtlosen Datenaustausch zwischen allen Planungsbeteiligten unterstützt.

Text: Hartmut Dernedde


Von Anfang an war dem Elektrotechniker Daniel Baur und dem Elektromeister Timo Gut wichtig, dass ihre Planungssoftware auch der Open BIM-Zertifizierung entsprechen sollte. Dieses offene Zertifizierungsverfahren ermöglicht den unkomplizierten Austausch beliebiger Planungsdaten von Open BIM-konformer Bausoftware anderer Anbieter untereinander. Da DDS-CAD diese Anforderungen erfüllt, haben sich Baur und Gut für das DDS-Modul Elektro entschieden.

„Wir sind insbesondere in der Planung von Stromversorgungsanlagen und Netzen, allgemeinen Elektroinstallationen, Lichttechnik und Lichtgestaltung, Kommunikations- und Medientechnik, in der allgemeinen Sicherheitstechnik sowie in der Daten- und Fördertechnik tätig“, beschreibt Daniel Baur das Angebotsportfolio seines aufstrebenden Planungsbüros. An die Lichttechnik werden seit der Einführung von hochleistungsfähigen LEDs ganz besondere Anforderungen und Wünsche gestellt. Baur hierzu: „Hier erhält der Kunde zunächst einmal einen Vorentwurf. Das heißt, wir machen aufgrund der Entwurfsplanung eine Lichtberechnung mit entsprechendem Beleuchtungskatalog, wie viele Leuchten mit welchen Luxwerten in den unterschiedlichen Räumen und Fluren vorgesehen werden müssen, und besprechen diese mit unserem Auftraggeber beziehungsweise Endkunden. Änderungen werden eingebracht und das Ganze nochmals den Vorschriften entsprechend berechnet. Mit DDS-CAD Elektro lässt sich das alles problemlos realisieren“, stellt er überzeugt fest.

Sehr gut gefällt den Planern die flexible Planung in 2D und 3D. Denn häufig werden ihnen Dateien ausschließlich in 2D übergeben. Selbst bei in 3D geplanten Projekten können sie jederzeit zwischen der 3D- und der 2D-Ansicht wechseln und auch beide Modellansichten ausdrucken. Ob die beiden dabei als Open BIM-Projekt oder nicht planen, ist für die dimensionale Ansicht unerheblich. So können sie immer noch auf einfache Weise zum Beispiel Decken- oder Bodenspiegel, Installations- oder Trassenpläne mit verschiedenen Layer-Gruppen oder Layer-Schaltungen erstellen. Diese werden anschließend dem Architekten übergeben, der die Datei dann gemäß der Open BIM-Methode als IFC-Datei übernehmen kann.

Ohne CAD geht‘s nicht

Die beiden Elektroexperten haben schon früh Bekanntschaft mit DDS-CAD Elektro gemacht und der Funke sprang sofort über. Sie erkannten, dass man sich recht schnell in dieses Programm einarbeiten kann; sogar in der 3D-Planung und – sehr wichtig - in der bei DDS-CAD automatisierten Kollisionsplanung. Ganz besonders hebt Herr Baur die telefonische Unterstützung sowie die Hilfe durch versierte Meistertechniker und Ingenieure bei DDS mittels Fernwartung hervor. „Das klappt schnell und ein Problem ist rasch geklärt.“ Gerade mitten in der Projektplanung stellt dieser Service eine große Hilfe dar, da nicht unnötig Zeit verloren geht.

Elektrotechniker Daniel Baur (links) und Elektromeister Timo Gut (rechts)

Anbau mit Tech-Zentrum – beweglich, aber präzise planen

Dank der Flexibilität des Programms waren auch große Projekte wie der Jubiläums-Anbau mit Tech-Zentrum der Neher Dia GmbH in Ostrach-Einhart erfolgreich umsetzbar. Neher ist ein mittelständisches Unternehmen in Oberschwaben, das in den Bereichen Automation und Herstellung von Hightech-Präzisionswerkzeugen tätig ist.

Das Projekt umfasste eine Kompaktstation mit 630 kVA-Trafostation und Niederspannungshauptverteilungen, Gebäudehauptverteilung, Stromschienen, 3 Elektrounterverteilungen, zentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlage, Beleuchtungsanlage mit Tageslichtregelung, KNX-Bussystem, Zutrittskontrolle und Zeiterfassung, Vorbereitung der für die Zukunft vorgesehenen Videoüberwachung sowie eine Sprechanlage mit 3 Sprecheinheiten.

Da es sich hier um einen Neubau neben der bereits bestehenden Anlage handelte, wäre zu erwarten gewesen, dass während des Bauablaufs einige Änderungen vorgenommen werden müssten. Dank der Anpassungsfähigkeit des Programms konnten die Änderungen aus der Grundrisssituation aber zügig herausgefiltert werden. Die Ausgangssituation wurde hierfür farbig markiert und der neue Grundrissplan in einer weiteren Farbe überlagert. „Auf diese Weise konnten wir schnell erkennen, an welchen Positionen Änderungen vorgenommen werden mussten“, erklärt Daniel Baur. Mit DDS-CAD war es zudem möglich, während der Planung die verschiedenen Geschosse einzublenden, um festzustellen, „ob die Steigetrassen richtig weglaufen“, wie Baur es beschreibt. Diese Koordinationsmöglichkeit sowie die damit verbundene Planungssicherheit haben sich im Verlauf der Neher-Projektierung als sehr hilfreich erwiesen.

Als besonders effiziente Hilfestellung bei einem so komplexen Projekt wie Neher erwies sich auch die intelligente Dokumentationsweise. Für jeden erstellten Plan gibt es in DDS-CAD eine automatische Stückliste und dynamische Legende, in der nur die Bauteile mit der dazugehörigen Beschriftung aufgeführt sind, die für das jeweilige Projekt verwendet werden. Die beiden Startupper haben diese Arbeits- und Zeiteinsparung als gewaltigen Vorteil gesehen. Mit dem richtigen Planungstool läuft eben auch bei Großprojekten alles nach Plan.

Referenzen und Anwenderberichte

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