DDS-CAD im Meisterkurs am bbz Arnsberg

Meisterkurs bei der CAD-Planung

22 gelernte Anlagenmechaniker sitzen im Meisterkurs „Installateur und Heizungsbauer“ des Fachbereichs Sanitär/Heizung/Klimatechnik am bbz Arnsberg, dem Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Südwestfalen. Schritt für Schritt planen die Meisterschüler im EDV-Kurs die gesamte Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik in DDS-CAD anhand eines Modellprojekts. Dieses dient als Übung für das individuelle Meisterprüfungsprojekt, das zum Schluss der Prüfungskommission vorgelegt werden muss. Das schließt die gewerkespezifischen Berechnungen sowie den gesamten Schriftverkehr und die Angebotserstellung samt Kalkulation mit ein. Fachdozent und Kursleiter Matthias Becker sieht darin auch ein überzeugendes Mittel für zukünftige Bewerbungen: „Diese Schüler können richtig was vorzeigen, ihren späteren Arbeitsplatz werden sie sich einmal aussuchen dürfen. Seit 2007 haben wir die Software von DDS nun im Einsatz und mit der Aufteilung in Kurs und eine individuelle Übungsphase am eigenen Projekt haben wir die besten Erfahrungen gemacht.“

Die Integration von CAD-Systemen in die Meisterausbildung ist nicht selbstverständlich. Für die einzige Schülerin und Leistungsträgerin im Kurs, Sabrina Lückerath, war der Einsatz von DDS-CAD das ausschlaggebende Argument für das bbz: „Das Zeichnen von Hand ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Ohne CAD-Erfahrung ist man nicht ausreichend auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Darum war Software-Nutzung für mich das K.-o.-Kriterium bei der Wahl einer Schule. Ich habe mir verschiedene berufsbildende Zentren angesehen und mich schließlich für Arnsberg entschieden. Die durchgängige CAD-Planung ist eine wertvolle Qualifikation für uns.“

Das wesentliche Merkmal von DDS-CAD für das Arnsberger Bildungszentrum lag darin, sowohl den Fachbereich SHK als auch den Fachbereich Elektrotechnik mit einer Lösung ausstatten zu können. Eine Software für zwei Fachbereiche und dazu die zuverlässige Betreuung durch Data Design System erleichtern laut Matthias Becker die Umsetzung im Schulalltag enorm, denn schließlich sei CAD nur ein Teil der Meisterausbildung.

Bei der Anwendung von DDS-CAD im Kurs steht der Lerneffekt im Vordergrund, die Wirtschaftlichkeit und Effizienz von Softwarenutzung werden zwar thematisiert, müssen aber manchmal zurückstehen. Denn für Neulinge hat es sich als vorteilhaft erwiesen, auf die mühsame Weise zu beginnen: DDS-CAD-Automatismen werden nur eingeschränkt genutzt, vieles wird von Hand errechnet und in Excel-Tabellen notiert. So bleiben die Verfahren transparent und der Schüler muss beweisen, dass er alle Berechnungen selbst ausführen und bewerten kann.

Da das bbz Arnsberg im SHK-Meisterkurs auch die Möglichkeit zur Trinkwasserberechnung benötigt, planen der Vollzeit- und Teilzeit-Kurs seit Kurzem mit der aktuellen Version DDS-CAD 8. Darin sind die Bestimmungen der Trinkwassernorm DIN 1988-300 integriert, was unter anderem eine differenzierte Ringleitungsberechnung in Trinkwasserrohrnetzen sowie die Einbindung der Entnahmestellen nach der Einschleif-Methode ermöglicht.

 

Ringleitungen in DDS-CAD

 

Einstimmig betonen die Meisterschüler die einfache Bedienung von DDS-CAD und „dass man einfach alles damit machen kann“, beschreibt Alexander Otte die Durchgängigkeit der Software. Im Rahmen der Projektdokumentation hebt Stephan Tewes besonders das übersichtliche und selbsterklärende Strangschema in DDS-CAD SHKL hervor. Da alle schon Betriebserfahrung haben, wissen sie den Wert von eindeutigen Montageplänen und vollständigen Material-Auszügen für die Baustelle zu schätzen. 


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