TELENOT konzipiert mit DDS-CAD zuverlässige Sicherheitslösungen

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Zunehmend wird bereits in der Planungsphase von Gebäuden die elektronische Sicherheitstechnik mit einbezogen. Denn es gilt, Systeme einzusetzen, die zum Schutz von Leben und Sachwerten Gefahren wie Brand, Einbruch oder unberechtigten Zutritt abwenden. Zur Realisierung effektiver Sicherheitslösungen bedarf es einer umfassenden Konzeption und zuverlässiger Produkte wie Brand- und Einbruchmelder, Zutrittskontrollsysteme, Alarmanlagen sowie Alarmübertragungstechnik.

Text: Dr. Ralf V. Schüler, Essen


Architekten, Planungsbüros und Elektro-Fachbetriebe benötigen hinsichtlich der Erstellung von elektronischen Sicherheitslösungen aufgrund fehlender Expertise oft Unterstützung. Die TELENOT ELECTRONIC GmbH hat daher einen kostenlosen Planungsservice für maßgeschneiderte Sicherheitslösungen eingeführt. Mit über 400 Beschäftigten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gehört das Unternehmen aus Aalen zu den führenden Herstellern von Sicherheitstechnik und Alarmanlagen. Zur professionellen IT-gestützten Planung der Sicherheitskonzepte setzt man die gewerkeübergreifende Projektierungssoftware DDS-CAD ein. „Für uns ist es ein erklärtes Ziel, die elektronische Sicherheitstechnik den Planern im Baugewerbe näherzubringen. Es ist von großem Vorteil, bereits frühzeitig sicherheitsrelevante Aspekte und Komponenten in einer computergestützten Planung zu berücksichtigen“, erklärt Thomas Taferner, Leiter strategischer Vertrieb und Marketing im Hause TELENOT.

Bereits die Vorplanung erfolgt bei TELENOT mit DDS-CAD (Bild: TELENOT)

Artikeldatenbank für Sicherheitsprodukte effektiv nutzen

„Hilfreich ist unter anderem, dass die Software automatisch Stücklisten und Legenden generiert. Denn durch die im System integrierten Datenbanken werden alle eingeplanten Komponenten mit ihren Identifikations- und Leistungsdaten erfasst. Die Stückliste bildet bereits eine fundierte Basis für die Erstellung von fehlerfreien Ausschreibungen, Angeboten und Bestellungen“, erklärt Taferner. Ausgehend von einer Vorplanung erfolgt auf CAD-Basis ein hochwertiger Entwurf mit richtlinienkonformen Symbolen. Auch die Produkte von TELENOT sind seit Version 12 in das System von DDS-CAD eingebunden. Über das in der CAD-Planung platzierte Symbol stehen unmittelbar alle Informationen wie Artikelnummer, Bezeichnung, technische Spezifikationen, Abmessungen sowie Abbildungen zur Verfügung. Im Falle von Bewegungs- oder Brandmeldern kann sich der Planer unter anderem durch realistische Visualisierungen einen Überblick über die Erfassungsradien und deren Überschneidungen verschaffen. Optimale Standorte  werden dadurch gezielter definiert.„Unsere Sicherheitskonzepte für die jeweiligen Objekte orientieren sich an den Vorgaben des Bauherrn oder Bauträgers. So wissen wir Bescheid, wenn das Objekt den VdS-Richtlinien Klasse A, B oder C unterliegt. Das heißt, die Einbruchmeldeanlagen bieten einfachen, mittleren oder erhöhten Schutz“, schildert Frank Brucker, Teamleiter Planungsabteilung Vertrieb im Hause TELENOT. Generell gibt der Kunde für sein Objekt vor, ob eine Alarmierung vor Ort optisch und/oder akustisch erfolgen soll. Eine andere Möglichkeit besteht in der Weiterleitung eines sogenannten „stillen Alarms“, z. B. über das Telekommunikationsnetz, an analoge sowie mobile Endgeräte. In der Regel geht eine derartige Meldung an Polizei, Wachdienst oder eine 24 Stunden besetzte Notruf-Serviceleitstelle (NSL).

Mit DDS-CAD erstellt TELENOT übersichtliche Schemata der geplanten Sicherheitstechnik. (Bild: TELENOT)

Gefahrenpotenziale voraussehen

Bereits im Rahmen der Planung werden mögliche Störungen sowie Gefahrenpotenziale konzeptionell berücksichtigt und so Einfluss auf die spätere Ausführung genommen. Beispielsweise werden Kabelverbindungen gleich leitungs- und widerstandsüberwacht installiert. Im späteren Betrieb wird dann bei einer Unterbrechungssituation automatisch eine Meldung an eine zentrale Erfassungseinheit abgesetzt. Diese veranlasst je nach Art der Störung und Priorität die entsprechende Weiterleitung. Eine derartige Erfassungseinheit – unabhängig ob es sich um Einbruch-, Brand- oder Zutrittsprävention handelt – ist das Zentrum einer zertifizierten elektronischen Sicherheitsinstallation. Hier laufen alle Leitungen zusammen und es werden alle Komponenten verwaltet. Alarme, Meldungen und Störungen gehen hier ein und werden über ein Telefonwählgerät an festgelegte Stellen übermittelt. Diese zentrale Steuereinheit (Zentraleinheit) wird aus einem modularen Baukastensystem entsprechend der jeweiligen Sicherheitsanforderungen konfiguriert. Mit der Generierung des zugehörigen Strangschemas steht schnell der Kabelplan zur Verfügung. Er zeigt, von welchem Bauteil zu welchem Bauteile eine Kabelverbindung existiert bzw. existieren muss und welche Kabelstränge zur Zentraleinheit zu führen sind. Außerdem wird die erforderliche Aderausführung ausgewiesen. So kann im Vorfeld die konkrete Leitungsverlegung mit dem Bauherrn abgestimmt werden.

„Allein in der Planungsphase lässt sich mit DDS-CAD gegenüber einer manuellen Vorgehensweise eine Zeitersparnis von mindestens 50 Prozent erzielen. Selbst die Aufwendungen in der Montage reduzieren sich. Dazu tragen eine exakte Materialliste, Dokumentation sowie ein eindeutiger Installationsplan bei“, berichtet Frank Brucker. Müssen während der Planungsphase oder zu einem späteren Zeitpunkt Änderungen vorgenommen werden, sind derartige Schritte leicht und schnell zu realisieren. Denn eine mitlaufende und damit stets aktuelle Dokumentation steht durch DDS-CAD zur Verfügung. Das System initiiert unter Einbeziehung von Plausibilitätsprüfungen automatisch die notwendigen Folgeänderungen, sei es im Verkabelungsschema, in der Stückliste oder im Ausschreibungstext.

„Jeder einzelne Schritt im gesamten digitalen Planungsprozess bringt eine deutliche Zeitersparnis, da alle Abläufe optimal aufeinander abgestimmt sind. Hinzu kommen die automatische Generierung der Stückliste und Anlagenschemata sowie die direkte Übernahme von Datensätzen für die Ausschreibung, Angebotserstellung und Bestellung. Weitere Vorteile ergeben sich durch die gewerkeübergreifende Planung und revisionsfähige Dokumentation“, resümiert Thomas Taferner. „Für unseren Service hinsichtlich der Planung von zertifizierten elektronischen Sicherheitssystemen haben wir viel Zuspruch erhalten“.

 

 

 

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